Googles neuer Browser ist raus. Nachdem das Comic von Scott McCloud sich unkontrolliert verbreitet hatte, musste Google früher als geplant mit seiner neuesten Entwicklung an die Öffentlichkeit: seit einigen Tagen steht somit der Google Browser "Chrome" im Netz zum Download (Windows Vista/XP) bereit.
Keyfeature neben dem reduzierten Design: bereits während der Eingabe in die Browserleiste macht Google Suchvorschläge. Dabei werden sowohl bereits besuchte Seiten, als auch Suchergebnisse oder andere häufig an der Suchmaschine eingegebene Begriffe berücksichtigt.
Snapshot Browser-Marktanteile Mitte September:
Wird diese Veröffentlichung nun den Browsermarkt aufwirbeln?
Der Start von Chrome war nach Expertenmeinungen gewaltig, ging doch der Marktanteil am 5. September zwischenzeitlich bis auf 1,7% hoch. Danach pendelte sich der Anteil an Chrome-Browsern bei etwa 1% ein, wie Net Applications stundenaktuell berichtet.
In dieser Anfangsphase haben Microsofts IE und Mozillas Firefox gleichermassen Federn gelassen. Wer im Laufe der Zeit mehr Marktanteil verliert, ist bisher ungewiss: sicher sind die Firefox-User offener für Alternativen als die MIE-Nutzer, gleichzeitg aber auch sehr treue und zufriedene Jünger ihrer Maschine und sensibler was den Datenschutz angeht.
Wie sich die Marktanteile mittelfristig verschieben, bleibt also abzuwarten. Viele werden Googles Webmaschine sicher erst einmal testen. Und viele Faktoren, besonders auch das heikle Thema Datenschutz, werden auf längere Sicht eine große Rolle spielen.
Es bleibt spannend, wie Markt, User und Presse "Chrome" in den nächsten Monaten reflektieren. Um sich in Zeiten von Liquid Content, der vom User mit Hilfe von Tools gefiltert und zusammengestellt wird, weiterhin sichtbare Werbeplätze zu erhalten, ist jedoch der Launch eines eigenen Browsers sicherlich eine gute Idee.
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Sebastian
Neuer Standort, neuer Beitrag: aus dem Zed Büro an der Elbe kommt heute etwas zum Thema "Strategische Grundannahmen im 21. Jh.": we are what we share ...
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Sebastian
Unser Surftipp zum Jahresende: MCs pure_blog. Unterhaltung und Aufklärung via Bewegtbild.
Einige der gezeigte Videos überschneiden sich mit Inhalten, die auch im Zed digital Blog zu finden sind. Aber es gibt viele weitere Beiträge, die engagiert recherchiert und hier in neuem Zusammenhang veröffentlicht wurden. So wird von veränderten Zielgruppen über Ideenmanagement bis zu Google Insides vieles anschaulich erklärt. Ständige Updates halten das pure_blog spannend.
Also, immer mal ansurfen ...
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Sebastian
Der Link zu unserem Netzwerk ist schöner, spannender und auch inhaltlich viel attraktiver geworden: nach langer Vorbereitung ist die neue Website online.
Direkten Zugriff gibt es im Blog über die Hauptnavigation (04 International) oder diesen Direktlink. Viel Spass!
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Sebastian
Zwei große Zenithmedia-Kunden, die bisher eher zurückhaltend mit Aktionen in neuen Medien waren, konnten wir mit einem integrierten Spielkonzept überzeugen: unter www.clever-spuelen.de findet sich das von Touchworks umgesetzte Quizlabor mit Herbert Feuerstein, das ab heute unterhaltsame Spielrunden und tolle Gewinne bietet. Spülen Sie los!
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Sebastian
Gamer sind eine attraktive Zielgruppe! Entgegen herrschenden Vorurteilen erreichen Online- und Konsolenspiele nicht nur pickelgesichtige Teenager, während diese sich im elterlichen Keller die Figur mit Fastfood ruinieren. Vielmehr weisen aktuelle Studien nach, dass die Reize der Konsumgesellschaft von den Spielern ganz und gar nicht abprallen: verschiedenste Nutzerkreise verbringen schon heute sehr viel Zeit mit PC-Games wie "Die Siedler" oder auch MMGs (massive multiplayer games) wie "World of Warcraft".
Wo und ob Werbung in Spielen sinnvoll platzierbar ist und wie man eine Marke oder Botschaft im InGame-Bereich ins Spiel bringt, ist natürlich eine sehr individuelle Frage. Klar ist nur: die Spielzeit geht anderen Medien - ganz vorne TV - verloren. Und damit die Möglichkeit, in der Abendschiene mit klassischen Spots Zielgruppen zu erreichen, die
1. mit moderner Unterhaltungselektronik, IT und TK selbstverständlich umgehen
2. mit ausreichend verfügbarem Einkommen ausgestattet sind, um sich den Game-Spass zu leisten
3. lieber aktiv ins Spiel eingreifen, als passiv vor dem Fernseher zu sitzen.
Werbung kann in Spielen ebenso natürlich wie aufmerksamkeitsstark platziert werden. Und ist als weiterer digitaler Kanal für entsprechende Marken, Produkte und Zielruppen schon heute eine wichtige Ergänzung im Mediamix.
Blog Autor:
Sebastian
Wer bietet mehr?
Mannigfaltige Erklärungen und Definitionen zu den Entwicklungsstufen des WWW machen die Verwirrung ziemlich vollständig. Was Web2.0 uns bedeutet und wie die Situation einzuordnen ist, haben wir in dieser Auseinandersetzung mit dem Thema schön zusammengefasst gefunden:
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Sebastian