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Sonntag, 5 September 2010






Beiträge von Sascha

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Themenbereich: Social || Erstellt: 2009-02-10 19:00:00

TV und Internet im Duett

Ein sehr schönes und anschauliches Beispiel wie TV und Internet parallel genutzt werden fanden wir auf der Website der New York Times ...
Es zeigt tweets auf twitter.com zur Zeit des SuperBowls. Man achte auf die Vielzahl von "commercial" und "ad"!

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Themenbereich: Search Marketing || Erstellt: 2009-02-06 13:00:00

Full-value-of-search.de

Nicht, daß diese Website von Google neu wäre. Aber irgendwie ist es uns entgangen, an dieser Stelle darüber zu berichten. Das sei hiermit nachgeholt, denn es finden sich dort nützliche Informationen rund um das Thema SEM: Welche Rolle spielt das Internet im Kaufentscheidungsprozess? Was leistet SEM für meine Marke? ...
Hier ein paar Charts zum Thema "Suchanlass":

www.full-value-of-search.de

  Blog Autor: Sascha
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Themenbereich: Digital Advertising || Erstellt: 2009-01-12 18:00:00

Die Vermarkterlandschaft der Zukunft

Jahresanfang: Zeit für Prognosen. Als Spezialisten im Markt werden wir auch zu unserer Einschätzung bezüglich der Vermarkerlandschaft befragt. Vier Fragen, vier Antworten ...

Frage:
Es gibt zwischen 200 und 500 Vermarkter. Zuviel oder zuwenig? Wieviele Vermarkter verträgt der Markt?

Antwort:
Ein polypolistischer Markt stellt einen gesunden Wettbewerb sicher. Auf der anderen Seite erschwert er den Marktteilnehmern ein wirtschaftliches Arbeiten. Die aktuelle Zahl an Vermarktern ist ganz sicher zu hoch. Mit einer Zahl unter 100, vielleicht sogar unter 50, liesse sich für alle wirtschaftlicher agieren.

Frage:
Wer bleibt, wer geht? Gibt es besonders „gefährdete“ Arten und eine Charakteristik der langfristig Überlebenden?

Antwort:
Die gefährdeten Kandidaten sind die schwächsten in Ihrer jeweiligen Liga. Lycos traf dieses Schicksal in der Liga der Portalvermarkter. Generell schwer werden es zudem die "Gemischtwarenläden" haben. Das sind diejenigen, die keine klare Positionierung haben. Die weder mit einem starken Zugpferd, noch mit feinen, kleinen Rosinen oder einem innovativen Ansatz glänzen können.. Ganz dramatisch sieht es für die Unternehmen aus, die ich als "GBR-Vermarkter" bezeichne: Die No-Name-Mini-Portfolios und Zweitvermarkter, die in den vergangenen drei sehr guten Jahren einfach "mitliefen".

Frage:
In den letzten Monaten gründeten sich einige neue Vermarkter im Bereich Longtail. Deren Chancen? Werden neue hinzukommen?

Antwort:
Der Markt verändert sich derzeit sehr. Selbst das Marktmodell, das seit Jahrzehnten unverändert blieb, ist in Bewegung. Denken wir an das Prinzip der Google AdWords, das mit herkömmlichen Modellen gebrochen hat und sehr erfolgreich war bzw. ist. Insofern bestehen Chancen für die Unternehmen, die sich - ganz im darwinschen Sinne an die Umwelt am besten anpassen. Manchmal haben es da ganz neue Unternehmen sogar leichter. Eine quantitative Konsolidierung wird es aber dennoch geben.

Frage:
Ein Blick in die Zukunft: Wie sieht die Vermarkterlandschaft in zehn Jahren aus (bezogen auf die Anzahl als auch auf die „Zusammensetzung“ – z.B. einige wenige Großen und viele spezialisierte Kleine…)?

Antwort:
In Zukunft sehe ich Platz für einige wenige Portfolio-, Network- und Portalvermarkter. Dazu ein bis zwei Vertikal-Vermarkter pro Segment. Segmente sind hierbei Themen- und/oder Zielgrupenbereiche (Sport, Finanzen, B2B, Senioren ...). Und 3-5 Vermarkter, die - ähnlich wie Affiliate weitgehend automatisiert - den Longtail bedienen. Longtail wäre dabei das Inventar an AdImpressions, das sich nicht über Reichweite, noch über Themenaffinität vermarkten lässt oder kurzfristig offen bleibt.

  Blog Autor: Sascha
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Themenbereich: Digital Advertising || Erstellt: 2008-06-26 11:00:00

Reichweitendaten von Google

Seit gestern ist es öffnetlich: Google trackt Reichweiten von Websites und macht sie transparent. Zunächst ist der Nutzen noch eingeschränkt, denn über das Google Trend Produkt lassen sich nur sehr grobe Daten abrufen: indizierte Tagesreichweiten im Zeitverlauf ohne Zielgruppen-Eingrenzung. Unsere ersten stichprobenartigen Analysen zeigen hier und da Ungereihmtheiten, die sich z.B. aus statistisch nicht validen Fallzahlen erklären lassen könnten. Leider gibt (noch) dazu keine weiteren Detailinformationen. Bald wird das eigentliche Produkt Ad Planner (siehe Abbildung) gelauncht werden, mit dem viel weitreichendere Daten zur Mediaplanung generiert werden können. Lassen wir uns überraschen. Generell gilt es, eine gesunde Portion Skepsis zu haben, wenn Medien Media-Einkaufsentscheidungen unterstützen wollen. Nicht umsonst hat die AGOF mit viel Mühe alle Parteien - Publisher, Werbungtreibende und Agenturen - in die Entwicklung der internet facts involviert.

Reichweitendaten von Google

  Blog Autor: Sascha
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Themenbereich: Digital Advertising || Erstellt: 2008-05-27 10:00:00

312 Kilobyte ...

... ist eine durchschnittliche Internetseite "schwer". Mehr als das dreifache des Wertes, der vor 5 Jahren gemessen wurde (94 kB). Und mehr als das 20-fache des Wertes von 1995 (14 kB). Das zeigt eine Grafik, die wir auf websiteoptimization.com entnommen haben (siehe unten).

312 Kilobyte ...

  Blog Autor: Sascha
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Themenbereich: Digital Advertising || Erstellt: 2007-11-21 13:00:00

Wissensmanagement New Media bei Zed

Die Digitalisierung der Medien schreitet unaufhaltsam voran. TV-Broadcaster, Telekommunikationsanbieter, Spielekonsolenhersteller, Chiphersteller bis hin zu Stromanbietern drängen mit immer neuen Medien- und Entertainment-Angeboten in die Wohnzimmer der Konsumenten. Neue Medien und Kommunikationstechnologien werden in atemberaubender Innovationsgeschwindigkeit entwickelt. Die Fragmentierung der Angebote wirft viele Fragen – sowohl bei den Konsumenten als auch bei den Marketingentscheidern. In dieser sich immer schneller drehenden Mediawelt ist es wichtig, alle Entwicklungen – und seien sie auch gegenwärtig (noch) nicht relevant für den Einsatz im Communication Mix - zu beobachten, zu begleiten und gegebenenfalls mitzuprägen. Werbungtreibende und Agenturen müssen sich mit den neuen Distributionskanälen und Werbemöglichkeiten auseinandersetzen, um ihre Zielgruppen auch in Zukunft effizient zu erreichen. Zed Digital greift hierzu auf die Ressourcen des internationalen Networks sowie auf das Strategic Resources Center der MediaLogics zurück. Dabei steht der kontinuierliche Wissensaufbau im Vordergrund. So werden im Rahmen des Kompendiums „Basiswissen New Media“ zu 12 verschiedenen digitalen Bereichen - von Mobile Marketing über In-Game-Advertising bis zum Social Networking - kontinuierlich Informationen gesammelt, aufbereitet und aktualisiert. Diese Informationen beginnen bei den Basics, wie etwa der technischen Definition eines Distributionskanals, zeigen aber auch die Relevanz eines Kanals bezüglich der Bedürfnisse aus Sicht der Nutzer und der Werbungtreibenden auf. Neben Zielgruppeninformationen wird der Kanal auch im Hinblick auf seine werblichen Nutzungsmöglichkeiten untersucht. Die Einordnung des Kanals in einer Handlungs-Relevanz-Matrix zeigt abschließend, welche Bedeutung der Kanal aus heutiger Sicht sowohl für die Nutzer als auch für die Werbungtreibenden hat. Mit dem Basiswissen New Media ist die Zed Digital bereits heute gerüstet für die Zukunft der Kommunikation. Bei Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Gerne auch direkt an Frau Mira Wisplinghoff bei der medialogics: 0211 17540-9679

Wissensmanagement New Media bei Zed

  Blog Autor: Sascha
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Themenbereich: Digital Advertising || Erstellt: 2007-11-18 22:00:00

One small step for Google – one giant leap for mobile users

Die Entwicklungen im Bereich der mobilen Endgeräte hat in der letzten Zeit noch einmal richtig Fahrt aufgenommen. Zunächst brachte Nokia mit dem N95 einen richtigen Alleskönner heraus, der nicht nur über eine 5-Megapixel-Kamera und einen MP3-Player verfügt, sondern auch web2.0-Applikationen sowie GPS- und web-unterstützte Navigationshilfen umfasst. Dann revolutionierte Apples iPhone die bis dahin übliche Handy-Bedienung und löste bei den Verkaufsstarts rund um den Globus regelrechte Hysterien aus. Nun verkündete Google seinen grossen Mobile-Coup. Eine Allianz von mehreren Dutzend Firmen, Herstellern und Netzbetreibern um auf mobilen Endgeräten einen offenen Standard zu etablieren. Diese „Open-Hand-Set-Allianz“ trägt den Namen Android. Was Linux auf dem heimischen PC nie vermochte durchzusetzen soll nun auf dem Handy geschehen: Ein OpenSource soll Standard werden. Die Entwicklung wird von allen Usern vorangetrieben. Nun ja, zumindest von denjenigen, die über Programmierfähigkeiten verfügen und sich dazu berufen fühlen. Sergei Brin höchstpersönlich liess es sich nicht nehmen die Möglichkeiten von Android zu beschreiben und einen Preis von 10 Millionen Dollar für die beste Applikation auszurufen. Ein interessanter Einblick …

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Themenbereich: Digital Advertising || Erstellt: 2007-10-21 09:00:00

Internationale Zed digital Konferenz

Zweimal im Jahr treffen sich Vertreter der Zed digital aus allen Ländern zu einer Zed digital Konferenz. Diesmal - am 18. Oktober -waren wir Gastgeber der Konferenz in Düsseldorf. Knapp 60 Manager unseres Networks aus der ganzen Welt - von Bosnien-Herzegowina bis zu den Vereinten Arabischen Emiraten - trafen sich für eineinhalb Tage zu einem Austausch von Informationen, Ideen und Visionen. Gleichzeitig ist die Konferenz aber auch ein Katalysator für das "daily business". Denn Produkte, Tools und Konzepte die irgendwo im Network entstehen, werden hier vorgestellt und vieles davon kann für die andern lokalen Märkte übernommen werden. Das ist ein enormer Gewinn an know how und Ressourcen auch für die Zed digital in Deutschland. Wir sind ein Global Player!

  Blog Autor: Sascha
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Themenbereich: Mobile || Erstellt: 2007-07-16 18:00:00

Next big thing: Das Mobile Internet

Die Möglichkeit, mit dem Handy zu surfen, besteht schon seit sieben Jahren, aber aufgrund unzureichender Netzabdeckung und gerätespezifischer Einschränkungen wird das Mobiltelefon als Werbeträger bislang wenig genutzt. Dieses Nischendasein wird sich in den kommenden Monaten jedoch ändern. Mobilfunkkonzerne, der Bundesverband Digitale Wirtschaft sowie die Vermarkter arbeiten gerade mit Hochdruck daran, Standards zu adaptieren, Konzepte zu erarbeiten und eine Reichweitenwährung zu etablieren. Deadline ist die Online-Marketing Messe in Düsseldorf im September 2007. 80 Prozent der 80 Millionen Handys in Deutschland sind internetfähig. 20 Prozent der Mobilfunkkunden surfen im Web, 4 Millionen davon regelmäßig. Es handelt sich um eine junge, gebildete, einkommensstarke Zielgruppe. In der Tat bietet nur dieses Medium überall und jederzeit einen engen Dialog mit dem Verbraucher. Man kann mittels neuer mobiler Browser mittlerweile auf alle Inhalte des stationären Internets mobil zugreifen. Mobiles Surfen ist auch kein teueres Vergnügen mehr. Statt kostspieliger, intransparenter Abrechnungsmodelle, haben alle Mobilfunkanbieter ihre Datentarife drastisch gesenkt: für 24 Cent pro MB oder 9 Cent pro Minute kann man bei den Low-Cost-Carriers aktuell surfen. Vodafone und Eplus haben Daten-Flatrates ab 14,95 Euro eingeführt. Die Entwicklung und Einführung des Datenbeschleunigers HSDPA realisiert vielerorts Download-Datenraten über UMTS (3G), die denen eines DSL-Anschlusses gleichkommen. Wie die untenstehende Grafik zeigt, erhöht sich die UMTS-Penetration in Deutschland in den kommenden Jahren deutlich, was entsprechend die Nutzung multimedialer Inhalte/Applikationen über das Handy fördert.

Die Vorteile von Werbung im mobilen Internet sind zahlreich: Hohe Innovationskraft, (noch) geringer Wettbewerbsdruck, hoher Share of Voice, hohe Conversion Rates, geringe Streuverluste durch Targeting-Möglichkeiten und genaue Messbarkeit. Zed Digital hat schon Erfahrungen mit Werbeformen im Mobile Web gesammelt, aktuell läuft auf ausgewählten mobilen Portalen unsere Kampagne für Das Örtliche (siehe Screenshot). Weterhin verfügen wir über einen Komplettzugriff auf die Reports von Forrester Research, die wertvolle Insights zu Verbreitung und Akzeptanz neuer Medien liefern. Wir informieren Sie gerne über die nahezu endlosen Möglichkeiten, dieses zukunftsträchtige Medium in Ihre Mediastrategie zu integrieren!

Next big thing: Das Mobile Internet

  Blog Autor: Sascha
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Themenbereich: Digital Advertising || Erstellt: 2007-07-09 15:00:00

Bewegtbild-Werbung bei YouTube

Google hat sich den Kauf von Youtube.com über 1,65 Mrd Dollar kosten lassen. Die Site erreicht allein in Deutschland laut Nielsen Netratings monatlich über 5 Mio. Nutzer und gehört damit hierzulande zu den beliebtesten Websites. Die unzähligen Terrabytes, die Youtube monatlich produziert, kosten eine Menge Geld. Umsätze macht Youtube aktuell allerdings kaum. Seit der Akquise fragen sich also Web-Marketer wann und wie Google gedenkt, dies zu ändern. Gut möglich, dass die Antwort nicht mehr lange auf sich warten läßt, wie dieses Video auf Youtube zeigt:

Diese Art der Werbung in Bewegtbildformaten, die an Skyscraper aus dem klassischenTV erinnert, könnte möglicherweise schnell zum Vorbild für Bewegtbildwerbung ausserhalb von Youtube werden. Sie unterbricht den Ablauf des Spots nicht, solange keine Interaktion stattfindet. Reagiert der User auf die Werbung - spricht: er klickt - so startet er einen Werbespot nach dessen Ende automatisch der eigentliche Videobeitrag fortfährt. Smarte Lösung!

  Blog Autor: Sascha
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Themenbereich: Digital Advertising || Erstellt: 2007-03-08 19:00:00

Targeting: Segen oder Fluch?

Die Auswirkungen und somit die Bedeutung des Targetings wird wohl erst in einigen Jahren richtig bewusst werden. Letztlich bedeutet es nicht weniger als ein Paradigmenwechsel in der Werbung. Seit jeher bestand die Aufgabe der Mediaplanung darin, die Zielgruppe mittels der Auswahl geeigneter, sprich zielgruppenaffiner Werbeträger möglichst effizient zu erreichen. In Zukunft wird es vielmehr um Kontaktpunkte mit der Zielgruppe gehen, wo auch immer ein User als Teil der Zielgruppe identifiziert wird – durch Targeting. Die Zielgruppe wird auch wesentlich genauer definiert werden können. „Frauen, die in den letzten vier Wochen Reiseberichte über Skandinavien gelesen haben, teure Restaurants schätzen und einen Faible für Wellness haben.“? Personen, auf die diese Beschreibung zutrifft sind über Behavioural Targeting gezielt anzusprechen.

Das Targeting wird feste Mediebegriffe wie Nutzerschaftsprofil, Zielgruppenaffinität und zum Glück auch Streuverlust überflüssig machen.

Bis dahin wird es aber noch ein weiter Weg sein. Für die Technik, die Erfahrung im Umgang mit den gewonnen Daten und insbesondere für die Marketer, sich an diese äußerst virtuelle Form des Werbens sicherlich erst gewöhnen müssen. Der Mediabegriff „Belegexemplar“ wird ebenfalls überflüssig. Nehmen wir die oben genannte Zielgruppe. Dem männlichen Media Manager sollte die Kampagne verborgen bleiben. Wird er zufrieden sein, wenn er seiner eigenen Kampagne nie begegnet. Im Prinzip sollte er es, zumindest wenn der erwünschte Abverkaufserfolg sich tatsächlich einstellt!

  Blog Autor: Sascha
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Themenbereich: Digital Advertising || Erstellt: 2007-03-06 16:00:00

Wir denken, das Wetter ändert sich; dabei wechselt das Klima!

Vor gerade einmal 15 Jahren wurde das WWW erfunden. Seitdem hat sich viel verändert – hat das WWW viel verändert, hat auch das Web sich selbst sehr verändert.

Kaum noch etwas erinnert an die Zeit der Websites mit sich endlos wiederholendem Hintergrundmotiv und wehenden kleinen Länderflaggen oder an nahezu endlos verschachtelte Framesets. Der Handshake der Modems klingt bei den allermeisten Usern nur noch im Gedächtnis nach. Vor etwas mehr als 10 Jahren noch wurde ernsthaft darüber diskutiert, ob das Internet nicht komplett kollabieren wird, ob das anarchische, unstrukturierte, völlig wirre Internet nur eine kurze Epoche und langfristig nur der geführte, in Rubriken gegliederte Content sich durchsetzen wird.

Aus heutiger Sicht sehr amüsant, dass dies tatsächlich als Entweder-Oder-Option diskutiert wurde. Noch amüsanter: CompuServe galt als der Herausforderer des „freien“ Internets. Heute ist das Internet um ein Vielfaches größer als damals. Geführt wird der User dennoch, durch die Search Engines. Ganz vorne weg: Google. Keine 8 Jahre alt und dennoch weltweit mehr wert als VW, BMW und Mercedes zusammen. Altavista – damals noch Marktführer – ist vielen heute gar kein Begriff mehr. Heute spricht man von Youtube, MySpace und Second Life bzw. von Streaming Media, Blogs, Social Web und MMOPRGs. Immer mehr rückt auch das Web der mobilen Endgeräte ins Blickfeld.

Und nun zoomen wir mal ganz hoch in die Vogelperspektive. Warum sollten wir in weiteren 10 Jahren nicht über die digitale Realität des Jahres 2007 schmunzeln können? Bis dahin werden ganze Horden virtueller Säue durchs Dorf getrieben, werden dutzende neue Firmen kommen, sehen, siegen und wieder in Vergessenheit geraten. Auch Google? Es gibt keinen Grund das anzunehmen, aber Garantien gibt es ebenfalls lange nicht mehr.

Lebenszyklen werden immer kürzer, nicht nur bei der PC-Hardware, sondern auch bei den Online-Anwendungen. Mögliche Gefahren für die Großen, am Markt vorbei zu entwickeln oder Trends zu verschlafen. Aber auch ein zusätzlicher Grund, warum 2017 sich viel weiter von 2007 entfernt, als sich 2007 von 1997 abgesetzt hat.

„Bald werden Leute ins Krankenhaus müssen, weil Ihnen das Handy ins Ohr gefallen ist.“, witzelt Dieter Nuhr. Vielleicht passiert das tatsächlich. Zumindest solange die Geräte nicht modisch in einem Ohrring aufgehen oder gleich ganz implantiert werden.

 Weitere Grafiken finden Sie hier

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