Auch Google schreitet im Mobile-Bereich voran und bietet ab sofort Banner Ads in diesem Bereich an. Die Banner werden in den AdSense Boxen auf mobilen Websites ausgeliefert und bieten eine gute Click-trough-Rate. Anbei ein VideoInterview mit Sanjay Agarwal (Google mobile ads engineer):
Blog Autor:
Till
Die Möglichkeit, mit dem Handy zu surfen, besteht schon seit sieben Jahren, aber aufgrund unzureichender Netzabdeckung und gerätespezifischer Einschränkungen wird das Mobiltelefon als Werbeträger bislang wenig genutzt. Dieses Nischendasein wird sich in den kommenden Monaten jedoch ändern. Mobilfunkkonzerne, der Bundesverband Digitale Wirtschaft sowie die Vermarkter arbeiten gerade mit Hochdruck daran, Standards zu adaptieren, Konzepte zu erarbeiten und eine Reichweitenwährung zu etablieren. Deadline ist die Online-Marketing Messe in Düsseldorf im September 2007. 80 Prozent der 80 Millionen Handys in Deutschland sind internetfähig. 20 Prozent der Mobilfunkkunden surfen im Web, 4 Millionen davon regelmäßig. Es handelt sich um eine junge, gebildete, einkommensstarke Zielgruppe. In der Tat bietet nur dieses Medium überall und jederzeit einen engen Dialog mit dem Verbraucher. Man kann mittels neuer mobiler Browser mittlerweile auf alle Inhalte des stationären Internets mobil zugreifen. Mobiles Surfen ist auch kein teueres Vergnügen mehr. Statt kostspieliger, intransparenter Abrechnungsmodelle, haben alle Mobilfunkanbieter ihre Datentarife drastisch gesenkt: für 24 Cent pro MB oder 9 Cent pro Minute kann man bei den Low-Cost-Carriers aktuell surfen. Vodafone und Eplus haben Daten-Flatrates ab 14,95 Euro eingeführt. Die Entwicklung und Einführung des Datenbeschleunigers HSDPA realisiert vielerorts Download-Datenraten über UMTS (3G), die denen eines DSL-Anschlusses gleichkommen. Wie die untenstehende Grafik zeigt, erhöht sich die UMTS-Penetration in Deutschland in den kommenden Jahren deutlich, was entsprechend die Nutzung multimedialer Inhalte/Applikationen über das Handy fördert.
Die Vorteile von Werbung im mobilen Internet sind zahlreich: Hohe Innovationskraft, (noch) geringer Wettbewerbsdruck, hoher Share of Voice, hohe Conversion Rates, geringe Streuverluste durch Targeting-Möglichkeiten und genaue Messbarkeit. Zed Digital hat schon Erfahrungen mit Werbeformen im Mobile Web gesammelt, aktuell läuft auf ausgewählten mobilen Portalen unsere Kampagne für Das Örtliche (siehe Screenshot). Weterhin verfügen wir über einen Komplettzugriff auf die Reports von Forrester Research, die wertvolle Insights zu Verbreitung und Akzeptanz neuer Medien liefern. Wir informieren Sie gerne über die nahezu endlosen Möglichkeiten, dieses zukunftsträchtige Medium in Ihre Mediastrategie zu integrieren!
Blog Autor:
Sascha
Auf dem Handymarkt sind Europe oder die USA längst nicht mehr technologischer Vorreiter, sondern asiatischen Länder wie Taiwan oder Südkorea. Auch einer der neuesten Trends im Mobilmarketing wird uns von Fernost erreichen. Hier sieht man auf Plakaten und Posterflächen geheimnisvolle Matrixcodes (Abbildung 1), die zunächst keinen Aufschluss über ihren Inhalt geben. Mit dem Mobiltelefon, standardmäßig mit Kamera und Erkennungssoftware ausgestattet, lässt sich dieser Code abfotografieren und gibt dann am Handydisplay Auskunft über die Werbebotschaft. Oft verbergen sich z.B. Coupons, die dann auch noch in der Boutique unter dem Plakat einzulösen sind.
Diese Art von Mobilmarketing wird auch schon an unerwarteten Stellen eingesetzt, wie zum Beispiel an Handläufen von Rolltreppen (Abbildung 2).
Blog Autor:
Chris