Zed digital und MediaLogics weisen Steigerung von Marken-bekanntheit, Werbeerinnerung und Kaufinteresse nach
Bewegtbildwerbung im Internet liegt im Trend. Sogenannte Pre-Rolls, also vor ein online abrufbares Video geschaltete Werbespots, profitieren zudem von der hohen Aufmerksamkeit der Nutzer.
Für die Untersuchung von Markenbekanntheit und Werbeerinnerung, wurden vier Testgruppen zusammengestellt. Vier Wochen lang wurde die Internetverbindung der Testpersonen über einen speziellen Server geleitet. Beim Besuch ausgewählter Videoportale kamen die Probanden in den Kontakt mit jeweils ganz bestimmten Pre-Roll-Ads, die künstlich vor die angeklickten Videos geschaltet wurden. Reale Online-Werbemittel wurden dagegen ausgeblendet und durch Dummies ersetzt. So surften die Probanden unbeeinträchtigt, während gleichzeitig alle Effekte durch Online-Werbung auf die zu untersuchenden Pre-Rolls zurückgeführt werden konnten. Darüber hinaus wurden Kontakte mit parallel laufenden TV-Kampagnen ermittelt, um so mögliche Einflüsse der klassischen Medien kontrollieren und den Effekt der Pre-Rolls isolieren zu können.
Das Ergebnis der Untersuchung zeigt eine deutliche Steigerung der Werbewirkung bei allen Testpersonen, die mit den Pre-Rolls in Kontakt kamen, verglichen mit jenen, die nur die TV-Spots sahen oder keine Werbemittel-Kontakte hatten. Quer über alle getesteten Branchen und Produkte stieg die ungestützte Markenbekanntheit um 9%, die gestützte Markenbekanntheit um 6%. Die ungestützte Werbeerinnerung dagegen stieg bei Pre-Roll-Kontakt um 46%, die gestützte Werbeerinnerung um 39%.
Gleichzeitig stieg auch die abverkaufsrelevante Werbewirkung durch den Kontakt mit Pre-Rolls. So wuchs das generelle Kaufinteresse der Testpersonen um 9%. Die zusätzlich mit Pre-Rolls beworbenen Produkte avancierten außerdem bei 30%mehr Testpersonen zur „First Choice“ als dieselben nur im TV beworbenen Produkte.
Blog Autor:
Sina
Jahresanfang: Zeit für Prognosen. Als Spezialisten im Markt werden wir auch zu unserer Einschätzung bezüglich der Vermarkerlandschaft befragt. Vier Fragen, vier Antworten ...
Frage:
Es gibt zwischen 200 und 500 Vermarkter. Zuviel oder zuwenig? Wieviele Vermarkter verträgt der Markt?
Antwort:
Ein polypolistischer Markt stellt einen gesunden Wettbewerb sicher. Auf der anderen Seite erschwert er den Marktteilnehmern ein wirtschaftliches Arbeiten.
Die aktuelle Zahl an Vermarktern ist ganz sicher zu hoch. Mit einer Zahl unter 100, vielleicht sogar unter 50, liesse sich für alle wirtschaftlicher agieren.
Frage:
Wer bleibt, wer geht? Gibt es besonders „gefährdete“ Arten und eine Charakteristik der langfristig Überlebenden?
Antwort:
Die gefährdeten Kandidaten sind die schwächsten in Ihrer jeweiligen Liga. Lycos traf dieses Schicksal in der Liga der Portalvermarkter. Generell schwer werden es zudem die "Gemischtwarenläden" haben. Das sind diejenigen, die keine klare Positionierung haben. Die weder mit einem starken Zugpferd, noch mit feinen, kleinen Rosinen oder einem innovativen Ansatz glänzen können.. Ganz dramatisch sieht es für die Unternehmen aus, die ich als "GBR-Vermarkter" bezeichne: Die No-Name-Mini-Portfolios und Zweitvermarkter, die in den vergangenen drei sehr guten Jahren einfach "mitliefen".
Frage:
In den letzten Monaten gründeten sich einige neue Vermarkter im Bereich Longtail. Deren Chancen? Werden neue hinzukommen?
Antwort:
Der Markt verändert sich derzeit sehr. Selbst das Marktmodell, das seit Jahrzehnten unverändert blieb, ist in Bewegung. Denken wir an das Prinzip der Google AdWords, das mit herkömmlichen Modellen gebrochen hat und sehr erfolgreich war bzw. ist. Insofern bestehen Chancen für die Unternehmen, die sich - ganz im darwinschen Sinne an die Umwelt am besten anpassen. Manchmal haben es da ganz neue Unternehmen sogar leichter. Eine quantitative Konsolidierung wird es aber dennoch geben.
Frage:
Ein Blick in die Zukunft: Wie sieht die Vermarkterlandschaft in zehn Jahren aus (bezogen auf die Anzahl als auch auf die „Zusammensetzung“ – z.B. einige wenige Großen und viele spezialisierte Kleine…)?
Antwort:
In Zukunft sehe ich Platz für einige wenige Portfolio-, Network- und Portalvermarkter. Dazu ein bis zwei Vertikal-Vermarkter pro Segment. Segmente sind hierbei Themen- und/oder Zielgrupenbereiche (Sport, Finanzen, B2B, Senioren ...). Und 3-5 Vermarkter, die - ähnlich wie Affiliate weitgehend automatisiert - den Longtail bedienen. Longtail wäre dabei das Inventar an AdImpressions, das sich nicht über Reichweite, noch über Themenaffinität vermarkten lässt oder kurzfristig offen bleibt.
Blog Autor:
Sascha
Googles neuer Browser ist raus. Nachdem das Comic von Scott McCloud sich unkontrolliert verbreitet hatte, musste Google früher als geplant mit seiner neuesten Entwicklung an die Öffentlichkeit: seit einigen Tagen steht somit der Google Browser "Chrome" im Netz zum Download (Windows Vista/XP) bereit.
Keyfeature neben dem reduzierten Design: bereits während der Eingabe in die Browserleiste macht Google Suchvorschläge. Dabei werden sowohl bereits besuchte Seiten, als auch Suchergebnisse oder andere häufig an der Suchmaschine eingegebene Begriffe berücksichtigt.
Snapshot Browser-Marktanteile Mitte September:
Wird diese Veröffentlichung nun den Browsermarkt aufwirbeln?
Der Start von Chrome war nach Expertenmeinungen gewaltig, ging doch der Marktanteil am 5. September zwischenzeitlich bis auf 1,7% hoch. Danach pendelte sich der Anteil an Chrome-Browsern bei etwa 1% ein, wie Net Applications stundenaktuell berichtet.
In dieser Anfangsphase haben Microsofts IE und Mozillas Firefox gleichermassen Federn gelassen. Wer im Laufe der Zeit mehr Marktanteil verliert, ist bisher ungewiss: sicher sind die Firefox-User offener für Alternativen als die MIE-Nutzer, gleichzeitg aber auch sehr treue und zufriedene Jünger ihrer Maschine und sensibler was den Datenschutz angeht.
Wie sich die Marktanteile mittelfristig verschieben, bleibt also abzuwarten. Viele werden Googles Webmaschine sicher erst einmal testen. Und viele Faktoren, besonders auch das heikle Thema Datenschutz, werden auf längere Sicht eine große Rolle spielen.
Es bleibt spannend, wie Markt, User und Presse "Chrome" in den nächsten Monaten reflektieren. Um sich in Zeiten von Liquid Content, der vom User mit Hilfe von Tools gefiltert und zusammengestellt wird, weiterhin sichtbare Werbeplätze zu erhalten, ist jedoch der Launch eines eigenen Browsers sicherlich eine gute Idee.
Blog Autor:
Sebastian
Die Auslieferung von Video Werbemitteln in High Definition (HD) Qualität ermöglicht es werbenden Unternehmen nun, Online Werbekampagnen jenseits des Standards mit ganz neuen Möglichkeiten zu realisieren und bedeutet eine neue Qualitätsstufe bei Bewegtbild-Werbung im Internet. Generell bewegt sich der Anteil von Video-Ads am Online Werbemarkt noch auf niedrigem Niveau, findet aber aufgrund der hohen Wirksamkeit schnelle Verbreitung.
Nach Angaben des Branchendienstes ADZINE (basierend auf Daten von Nielsen Media Research) stieg der Brutto-Werbeumsatz von Video-Ads im 1. Halbjahr 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar um 402 Prozent auf nunmehr 3,62 Mio. Euro an. Dieser Anteil ist allerdings immer noch gering im Vergleich zu den Gesamt-Spendings für Onlinewerbung. Die Erprobung von HD Bewegtbild in der Onlinewerbung befindet sich ebenfalls noch in der Betaphase.
Als eine der ersten Full-HD-Kampagnen in Deutschland setzte Zed digital nun für den Spiele Publisher Activision auf Full Screen HD Video Werbemittel zur Ankündigung des neuen Actionspiels „Call of Duty - World at War“ (Kreation: Five by Five London; Streaming: Eyeblaster).
Die Funktionalität des expandierenden Video-Ads ermöglicht dabei den Start des Bewegtbild-Inhalts auf voller Bildschirmgröße in HD Qualität innerhalb des Werbemittels (siehe Videobeispiel). Gerade für Unternehmen der Entertainment- und Gaming-Branche bedeutet die enorme Verbesserung der Videoqualität die Möglichkeit, Film- und Spieletrailer zukünftig Online in DVD-Qualität zu zeigen und somit echtes Kino- und In-Game-Feeling zu simulieren.
Im Falle von Activisions „Call of Duty – World at War“ ermöglicht die HD Qualität die ideale Darstellung des Look and Feels, der neuen Features im Gameplay sowie die in der Gaming Community heiß ersehnte Kommunikation des neuen Game-Szenarios (Spielort und -zeit).
Mit HD Video Werbung rückt Onlinewerbung einen großen Schritt an die Qualität von TV-Werbung heran und wird in Zukunft beim Kampagnenziel Branding zu einem ernstzunehmenden Verdrängungskonkurrenten für TV-Werbung.
Blog Autor:
Simon
Seit gestern ist es öffnetlich: Google trackt Reichweiten von Websites und macht sie transparent. Zunächst ist der Nutzen noch eingeschränkt, denn über das Google Trend Produkt lassen sich nur sehr grobe Daten abrufen: indizierte Tagesreichweiten im Zeitverlauf ohne Zielgruppen-Eingrenzung. Unsere ersten stichprobenartigen Analysen zeigen hier und da Ungereihmtheiten, die sich z.B. aus statistisch nicht validen Fallzahlen erklären lassen könnten. Leider gibt (noch) dazu keine weiteren Detailinformationen. Bald wird das eigentliche Produkt Ad Planner (siehe Abbildung) gelauncht werden, mit dem viel weitreichendere Daten zur Mediaplanung generiert werden können. Lassen wir uns überraschen. Generell gilt es, eine gesunde Portion Skepsis zu haben, wenn Medien Media-Einkaufsentscheidungen unterstützen wollen. Nicht umsonst hat die AGOF mit viel Mühe alle Parteien - Publisher, Werbungtreibende und Agenturen - in die Entwicklung der internet facts involviert.
Blog Autor:
Sascha
Gemeinsam mit Google und dem technischen Anbieter Nurago, entwickelt der Gfk Panel Service eine neue Studie. Ziel der Studie ist es, die Einkäufe von schnelllebigen Konsumgütern mit Online-Werbekampagnen in Verbindung zu bringen. Einer Pressemitteilung der Gfk ist folgender Satz zu entnehmen:
„Der GfK Panel Services will jedoch in keinem Fall die Daten der AGOF ersetzen, sondern vielmehr durch Werbewirkungsanalysen, sowie durch die Bereitstellung von Online-Nutzungsdaten der Käuferzielgruppen bisher vorhandene Lücken schließen.“
Ab dem 01.07. wird das Konsumverhalten bei ca. 9000 Haushalten (das entspricht ca. 15.000 Online-User) gemessen. Erste Ergebnisse werden zum Jahresende 2008 erwartet. Sollte sich das „Web Efficiency Panel“, so der Name der Studie etablieren, will die GfK Ihre Befragung auf 30.000 Haushalte ausweiten.
Gelingt es der GfK eine aussagekräftige Herleitung über die Effektivität zwischen Online-Werbung und der getätigten Offline-Käufe zu schaffen, wird eine neue Diskussion über eine Umverteilung der TV-Budgets auf Online entstehen müssen.
Allerdings wird diese Erhebung nicht ganz so einfach sein, so dass wir nach der Veröffentlichung einen kritischen Blick auf die Erfolgsmessungs-Methode werfen müssen. Schließlich ist es nicht ganz so einfach ein Bezug zwischen einem gesehenen Online-Werbmittel und dem Kauf eines Artikels im Supermarkt herzustellen. Spannend ist die Frage, welche Kriterien zur Erfolgsmessung angesetzt werden.
Blog Autor:
Lars
... ist eine durchschnittliche Internetseite "schwer". Mehr als das dreifache des Wertes, der vor 5 Jahren gemessen wurde (94 kB). Und mehr als das 20-fache des Wertes von 1995 (14 kB). Das zeigt eine Grafik, die wir auf websiteoptimization.com entnommen haben (siehe unten).
Blog Autor:
Sascha
Neuer Standort, neuer Beitrag: aus dem Zed Büro an der Elbe kommt heute etwas zum Thema "Strategische Grundannahmen im 21. Jh.": we are what we share ...
Blog Autor:
Sebastian
Ein immer größer werdendes Thema im Online-Marketing nennt sich GeoTargeting. Hierbei geht es darum den genauen Standort eines Users zu ermitteln und sich diese Informationen zu nutze zu machen, um Streuverluste zu vermeiden und eine Online-Kampagne zum Erfolg zu führen.
Die Treffergenauigkeit dieses Targetings wird von den Systemanbietern mit bis zu 99,8% angegeben. Da es diesbezüglich noch keine Tests, oder Studien gab, hat Zed digital sich diesem Thema angenommen und im Rahmen einer studentischen Diplomarbeit eine Studie mit 2 der größten Anbieter aus diesem Bereich durchgeführt. Die Studie hat einige überraschende Ergebnisse geliefert, die unseren Kunden für zukünftige Kampagnen zugute kommen werden. Falls auch Sie Interesse an unserer Studie und ausführlichen Informationen bezüglich GeoTargeting haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren >>
In folgender Tabelle bekommen Sie schonmal einen Vorabblick auf die Studienergebnisse:
Blog Autor:
Till
Unser Surftipp zum Jahresende: MCs pure_blog. Unterhaltung und Aufklärung via Bewegtbild.
Einige der gezeigte Videos überschneiden sich mit Inhalten, die auch im Zed digital Blog zu finden sind. Aber es gibt viele weitere Beiträge, die engagiert recherchiert und hier in neuem Zusammenhang veröffentlicht wurden. So wird von veränderten Zielgruppen über Ideenmanagement bis zu Google Insides vieles anschaulich erklärt. Ständige Updates halten das pure_blog spannend.
Also, immer mal ansurfen ...
Blog Autor:
Sebastian
Seit dieser Woche unterstützen wir den Release des Rhythmus-Action-Spiels "Guitar Hero 3: Legends of Rock" des Spiele-Publishers Activision mit einem Markenprofil auf MySpace.com. Der Rock’n Roll der Marke Guitar Hero 3 soll dabei in die MySpace Community getragen und von den Nutzern aktiv mitgestaltet werden. Die Luftgitarre wird bei Guitar Hero 3 eingetauscht in einen Les Paul Gitarrencontroller, der auf www.myspace.com/guitarhero3 als Onlinespiel nachempfunden ist.
Zentral bei der Bekanntmachung des neuen Guitar Hero Spiels auf MySpace ist der Songcontest, bei dem die Nutzer über ihre „All time favorite“-Top-20 Rocksongs abstimmen können. Die Songs, die dabei am besten abschneiden, haben die Chance, auf dem nächsten Guitar Hero Spiel enthalten zu sein. Neben Onlinespiel und Song Voting bietet das Brandprofil zahlreiche Möglichkeiten über Features wie Video- und Audioplayer, Wallpaper- und Songdownloads eine Markenwelt zu gestalten, die Gitarren-Ikonen wie Slash von Guns’n Roses, den Beastie Boys oder den Red Hot Chili Peppers ebenbürtig ist.
Jetzt online unter www.myspace.com/guitarhero3
Blog Autor:
Simon
Die Digitalisierung der Medien schreitet unaufhaltsam voran. TV-Broadcaster, Telekommunikationsanbieter, Spielekonsolenhersteller, Chiphersteller bis hin zu Stromanbietern drängen mit immer neuen Medien- und Entertainment-Angeboten in die Wohnzimmer der Konsumenten. Neue Medien und Kommunikationstechnologien werden in atemberaubender Innovationsgeschwindigkeit entwickelt. Die Fragmentierung der Angebote wirft viele Fragen – sowohl bei den Konsumenten als auch bei den Marketingentscheidern. In dieser sich immer schneller drehenden Mediawelt ist es wichtig, alle Entwicklungen – und seien sie auch gegenwärtig (noch) nicht relevant für den Einsatz im Communication Mix - zu beobachten, zu begleiten und gegebenenfalls mitzuprägen. Werbungtreibende und Agenturen müssen sich mit den neuen Distributionskanälen und Werbemöglichkeiten auseinandersetzen, um ihre Zielgruppen auch in Zukunft effizient zu erreichen. Zed Digital greift hierzu auf die Ressourcen des internationalen Networks sowie auf das Strategic Resources Center der MediaLogics zurück. Dabei steht der kontinuierliche Wissensaufbau im Vordergrund. So werden im Rahmen des Kompendiums „Basiswissen New Media“ zu 12 verschiedenen digitalen Bereichen - von Mobile Marketing über In-Game-Advertising bis zum Social Networking - kontinuierlich Informationen gesammelt, aufbereitet und aktualisiert. Diese Informationen beginnen bei den Basics, wie etwa der technischen Definition eines Distributionskanals, zeigen aber auch die Relevanz eines Kanals bezüglich der Bedürfnisse aus Sicht der Nutzer und der Werbungtreibenden auf. Neben Zielgruppeninformationen wird der Kanal auch im Hinblick auf seine werblichen Nutzungsmöglichkeiten untersucht. Die Einordnung des Kanals in einer Handlungs-Relevanz-Matrix zeigt abschließend, welche Bedeutung der Kanal aus heutiger Sicht sowohl für die Nutzer als auch für die Werbungtreibenden hat. Mit dem Basiswissen New Media ist die Zed Digital bereits heute gerüstet für die Zukunft der Kommunikation. Bei Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Gerne auch direkt an Frau Mira Wisplinghoff bei der medialogics: 0211 17540-9679
Blog Autor:
Sascha
Jeglicher Text ist an der Stelle quasi überflüssig, wenn man einfach den nachfolgenden Spot (darf man das Video überhaupt so nennen?), den Geert Desager, Trade Marketing Manager bei Microsoft im Netz publizierte, für sich sprechen lässt. Viel Spass!
Blog Autor:
Richard
Die Entwicklungen im Bereich der mobilen Endgeräte hat in der letzten Zeit noch einmal richtig Fahrt aufgenommen. Zunächst brachte Nokia mit dem N95 einen richtigen Alleskönner heraus, der nicht nur über eine 5-Megapixel-Kamera und einen MP3-Player verfügt, sondern auch web2.0-Applikationen sowie GPS- und web-unterstützte Navigationshilfen umfasst. Dann revolutionierte Apples iPhone die bis dahin übliche Handy-Bedienung und löste bei den Verkaufsstarts rund um den Globus regelrechte Hysterien aus. Nun verkündete Google seinen grossen Mobile-Coup. Eine Allianz von mehreren Dutzend Firmen, Herstellern und Netzbetreibern um auf mobilen Endgeräten einen offenen Standard zu etablieren. Diese „Open-Hand-Set-Allianz“ trägt den Namen Android. Was Linux auf dem heimischen PC nie vermochte durchzusetzen soll nun auf dem Handy geschehen: Ein OpenSource soll Standard werden. Die Entwicklung wird von allen Usern vorangetrieben. Nun ja, zumindest von denjenigen, die über Programmierfähigkeiten verfügen und sich dazu berufen fühlen. Sergei Brin höchstpersönlich liess es sich nicht nehmen die Möglichkeiten von Android zu beschreiben und einen Preis von 10 Millionen Dollar für die beste Applikation auszurufen. Ein interessanter Einblick …
Blog Autor:
Sascha
Zweimal im Jahr treffen sich Vertreter der Zed digital aus allen Ländern zu einer Zed digital Konferenz. Diesmal - am 18. Oktober -waren wir Gastgeber der Konferenz in Düsseldorf. Knapp 60 Manager unseres Networks aus der ganzen Welt - von Bosnien-Herzegowina bis zu den Vereinten Arabischen Emiraten - trafen sich für eineinhalb Tage zu einem Austausch von Informationen, Ideen und Visionen. Gleichzeitig ist die Konferenz aber auch ein Katalysator für das "daily business". Denn Produkte, Tools und Konzepte die irgendwo im Network entstehen, werden hier vorgestellt und vieles davon kann für die andern lokalen Märkte übernommen werden. Das ist ein enormer Gewinn an know how und Ressourcen auch für die Zed digital in Deutschland. Wir sind ein Global Player!
Blog Autor:
Sascha
Google hat sich den Kauf von Youtube.com über 1,65 Mrd Dollar kosten lassen. Die Site erreicht allein in Deutschland laut Nielsen Netratings monatlich über 5 Mio. Nutzer und gehört damit hierzulande zu den beliebtesten Websites. Die unzähligen Terrabytes, die Youtube monatlich produziert, kosten eine Menge Geld. Umsätze macht Youtube aktuell allerdings kaum. Seit der Akquise fragen sich also Web-Marketer wann und wie Google gedenkt, dies zu ändern. Gut möglich, dass die Antwort nicht mehr lange auf sich warten läßt, wie dieses Video auf Youtube zeigt:
Diese Art der Werbung in Bewegtbildformaten, die an Skyscraper aus dem klassischenTV erinnert, könnte möglicherweise schnell zum Vorbild für Bewegtbildwerbung ausserhalb von Youtube werden. Sie unterbricht den Ablauf des Spots nicht, solange keine Interaktion stattfindet. Reagiert der User auf die Werbung - spricht: er klickt - so startet er einen Werbespot nach dessen Ende automatisch der eigentliche Videobeitrag fortfährt. Smarte Lösung!
Blog Autor:
Sascha
Die Auswirkungen und somit die Bedeutung des Targetings wird wohl erst in einigen Jahren richtig bewusst werden. Letztlich bedeutet es nicht weniger als ein Paradigmenwechsel in der Werbung. Seit jeher bestand die Aufgabe der Mediaplanung darin, die Zielgruppe mittels der Auswahl geeigneter, sprich zielgruppenaffiner Werbeträger möglichst effizient zu erreichen. In Zukunft wird es vielmehr um Kontaktpunkte mit der Zielgruppe gehen, wo auch immer ein User als Teil der Zielgruppe identifiziert wird – durch Targeting. Die Zielgruppe wird auch wesentlich genauer definiert werden können. „Frauen, die in den letzten vier Wochen Reiseberichte über Skandinavien gelesen haben, teure Restaurants schätzen und einen Faible für Wellness haben.“? Personen, auf die diese Beschreibung zutrifft sind über Behavioural Targeting gezielt anzusprechen.
Das Targeting wird feste Mediebegriffe wie Nutzerschaftsprofil, Zielgruppenaffinität und zum Glück auch Streuverlust überflüssig machen.
Bis dahin wird es aber noch ein weiter Weg sein. Für die Technik, die Erfahrung im Umgang mit den gewonnen Daten und insbesondere für die Marketer, sich an diese äußerst virtuelle Form des Werbens sicherlich erst gewöhnen müssen. Der Mediabegriff „Belegexemplar“ wird ebenfalls überflüssig. Nehmen wir die oben genannte Zielgruppe. Dem männlichen Media Manager sollte die Kampagne verborgen bleiben. Wird er zufrieden sein, wenn er seiner eigenen Kampagne nie begegnet. Im Prinzip sollte er es, zumindest wenn der erwünschte Abverkaufserfolg sich tatsächlich einstellt!
Blog Autor:
Sascha
Wer bietet mehr?
Mannigfaltige Erklärungen und Definitionen zu den Entwicklungsstufen des WWW machen die Verwirrung ziemlich vollständig. Was Web2.0 uns bedeutet und wie die Situation einzuordnen ist, haben wir in dieser Auseinandersetzung mit dem Thema schön zusammengefasst gefunden:
Blog Autor:
Sebastian
Wir befinden uns in einer Welt der Spezialisierung, gleichzeitig sind wir aber auch in einem Integrationsprozess versunken. Warum gibt es diese Trennung zwischen uns Spezialisten der digitalen Welt und jenen Spezialisten der klassischen Medien?
Es sind einfach unterschiedliche Medien. Bald werden alle Medien in digitaler Form vorliegen und es wird diese strikte Trennung der Gruppen nicht mehr geben. Die Spezialisierung ist unabdingbar, um sich das Fachwissen anzueignen. Um einen Fullservice bieten zu können, müssen die Maßnahmen aber integriert werden. "Bellow the line" und "Above the line" machen in Medien wie dem Internet, Suchmaschinen, Emailmarketing und Mobile Marketing keinen Sinn, weil wir in einem Handstreich mehrere Ziele erreichen.
Wir kommunizieren die Marke aber wir vollziehen auch Promotions und generieren dabei Konsumenten-Datenbanken. Ich frage mich ,warum wir so viel Wert darauf legen alles zu trennen, wo wir doch alle die gleichen Ziele verfolgen: Kommunikation, Marketing, Geschäftsentwicklung.
Dieser Beitrag unserer spanischen Kollegin Beatriz wurde von Toni "nur" übersetzt.
Weitere Grafiken finden Sie hier
Blog Autor:
Toni
Vor gerade einmal 15 Jahren wurde das WWW erfunden. Seitdem hat sich viel verändert – hat das WWW viel verändert, hat auch das Web sich selbst sehr verändert.
Kaum noch etwas erinnert an die Zeit der Websites mit sich endlos wiederholendem Hintergrundmotiv und wehenden kleinen Länderflaggen oder an nahezu endlos verschachtelte Framesets. Der Handshake der Modems klingt bei den allermeisten Usern nur noch im Gedächtnis nach. Vor etwas mehr als 10 Jahren noch wurde ernsthaft darüber diskutiert, ob das Internet nicht komplett kollabieren wird, ob das anarchische, unstrukturierte, völlig wirre Internet nur eine kurze Epoche und langfristig nur der geführte, in Rubriken gegliederte Content sich durchsetzen wird.
Aus heutiger Sicht sehr amüsant, dass dies tatsächlich als Entweder-Oder-Option diskutiert wurde. Noch amüsanter: CompuServe galt als der Herausforderer des „freien“ Internets. Heute ist das Internet um ein Vielfaches größer als damals. Geführt wird der User dennoch, durch die Search Engines. Ganz vorne weg: Google. Keine 8 Jahre alt und dennoch weltweit mehr wert als VW, BMW und Mercedes zusammen. Altavista – damals noch Marktführer – ist vielen heute gar kein Begriff mehr. Heute spricht man von Youtube, MySpace und Second Life bzw. von Streaming Media, Blogs, Social Web und MMOPRGs. Immer mehr rückt auch das Web der mobilen Endgeräte ins Blickfeld.
Und nun zoomen wir mal ganz hoch in die Vogelperspektive. Warum sollten wir in weiteren 10 Jahren nicht über die digitale Realität des Jahres 2007 schmunzeln können? Bis dahin werden ganze Horden virtueller Säue durchs Dorf getrieben, werden dutzende neue Firmen kommen, sehen, siegen und wieder in Vergessenheit geraten. Auch Google? Es gibt keinen Grund das anzunehmen, aber Garantien gibt es ebenfalls lange nicht mehr.
Lebenszyklen werden immer kürzer, nicht nur bei der PC-Hardware, sondern auch bei den Online-Anwendungen. Mögliche Gefahren für die Großen, am Markt vorbei zu entwickeln oder Trends zu verschlafen. Aber auch ein zusätzlicher Grund, warum 2017 sich viel weiter von 2007 entfernt, als sich 2007 von 1997 abgesetzt hat.
„Bald werden Leute ins Krankenhaus müssen, weil Ihnen das Handy ins Ohr gefallen ist.“, witzelt Dieter Nuhr. Vielleicht passiert das tatsächlich. Zumindest solange die Geräte nicht modisch in einem Ohrring aufgehen oder gleich ganz implantiert werden.
Weitere Grafiken finden Sie hier
Blog Autor:
Sascha