Zwei große Zenithmedia-Kunden, die bisher eher zurückhaltend mit Aktionen in neuen Medien waren, konnten wir mit einem integrierten Spielkonzept überzeugen: unter www.clever-spuelen.de findet sich das von Touchworks umgesetzte Quizlabor mit Herbert Feuerstein, das ab heute unterhaltsame Spielrunden und tolle Gewinne bietet. Spülen Sie los!
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Sebastian
Die Auswirkungen und somit die Bedeutung des Targetings wird wohl erst in einigen Jahren richtig bewusst werden. Letztlich bedeutet es nicht weniger als ein Paradigmenwechsel in der Werbung. Seit jeher bestand die Aufgabe der Mediaplanung darin, die Zielgruppe mittels der Auswahl geeigneter, sprich zielgruppenaffiner Werbeträger möglichst effizient zu erreichen. In Zukunft wird es vielmehr um Kontaktpunkte mit der Zielgruppe gehen, wo auch immer ein User als Teil der Zielgruppe identifiziert wird – durch Targeting. Die Zielgruppe wird auch wesentlich genauer definiert werden können. „Frauen, die in den letzten vier Wochen Reiseberichte über Skandinavien gelesen haben, teure Restaurants schätzen und einen Faible für Wellness haben.“? Personen, auf die diese Beschreibung zutrifft sind über Behavioural Targeting gezielt anzusprechen.
Das Targeting wird feste Mediebegriffe wie Nutzerschaftsprofil, Zielgruppenaffinität und zum Glück auch Streuverlust überflüssig machen.
Bis dahin wird es aber noch ein weiter Weg sein. Für die Technik, die Erfahrung im Umgang mit den gewonnen Daten und insbesondere für die Marketer, sich an diese äußerst virtuelle Form des Werbens sicherlich erst gewöhnen müssen. Der Mediabegriff „Belegexemplar“ wird ebenfalls überflüssig. Nehmen wir die oben genannte Zielgruppe. Dem männlichen Media Manager sollte die Kampagne verborgen bleiben. Wird er zufrieden sein, wenn er seiner eigenen Kampagne nie begegnet. Im Prinzip sollte er es, zumindest wenn der erwünschte Abverkaufserfolg sich tatsächlich einstellt!
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Sascha
Gamer sind eine attraktive Zielgruppe! Entgegen herrschenden Vorurteilen erreichen Online- und Konsolenspiele nicht nur pickelgesichtige Teenager, während diese sich im elterlichen Keller die Figur mit Fastfood ruinieren. Vielmehr weisen aktuelle Studien nach, dass die Reize der Konsumgesellschaft von den Spielern ganz und gar nicht abprallen: verschiedenste Nutzerkreise verbringen schon heute sehr viel Zeit mit PC-Games wie "Die Siedler" oder auch MMGs (massive multiplayer games) wie "World of Warcraft".
Wo und ob Werbung in Spielen sinnvoll platzierbar ist und wie man eine Marke oder Botschaft im InGame-Bereich ins Spiel bringt, ist natürlich eine sehr individuelle Frage. Klar ist nur: die Spielzeit geht anderen Medien - ganz vorne TV - verloren. Und damit die Möglichkeit, in der Abendschiene mit klassischen Spots Zielgruppen zu erreichen, die
1. mit moderner Unterhaltungselektronik, IT und TK selbstverständlich umgehen
2. mit ausreichend verfügbarem Einkommen ausgestattet sind, um sich den Game-Spass zu leisten
3. lieber aktiv ins Spiel eingreifen, als passiv vor dem Fernseher zu sitzen.
Werbung kann in Spielen ebenso natürlich wie aufmerksamkeitsstark platziert werden. Und ist als weiterer digitaler Kanal für entsprechende Marken, Produkte und Zielruppen schon heute eine wichtige Ergänzung im Mediamix.
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Sebastian
Wer bietet mehr?
Mannigfaltige Erklärungen und Definitionen zu den Entwicklungsstufen des WWW machen die Verwirrung ziemlich vollständig. Was Web2.0 uns bedeutet und wie die Situation einzuordnen ist, haben wir in dieser Auseinandersetzung mit dem Thema schön zusammengefasst gefunden:
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Sebastian
Wir befinden uns in einer Welt der Spezialisierung, gleichzeitig sind wir aber auch in einem Integrationsprozess versunken. Warum gibt es diese Trennung zwischen uns Spezialisten der digitalen Welt und jenen Spezialisten der klassischen Medien?
Es sind einfach unterschiedliche Medien. Bald werden alle Medien in digitaler Form vorliegen und es wird diese strikte Trennung der Gruppen nicht mehr geben. Die Spezialisierung ist unabdingbar, um sich das Fachwissen anzueignen. Um einen Fullservice bieten zu können, müssen die Maßnahmen aber integriert werden. "Bellow the line" und "Above the line" machen in Medien wie dem Internet, Suchmaschinen, Emailmarketing und Mobile Marketing keinen Sinn, weil wir in einem Handstreich mehrere Ziele erreichen.
Wir kommunizieren die Marke aber wir vollziehen auch Promotions und generieren dabei Konsumenten-Datenbanken. Ich frage mich ,warum wir so viel Wert darauf legen alles zu trennen, wo wir doch alle die gleichen Ziele verfolgen: Kommunikation, Marketing, Geschäftsentwicklung.
Dieser Beitrag unserer spanischen Kollegin Beatriz wurde von Toni "nur" übersetzt.
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Toni