Das Internet ändert sich: der Nutzer gerät in den Mittelpunkt der Kommunikation. Er ist nicht nur Empfänger von Inhalten, sondern gestaltet die Inhalte aktiv mit und nutzt das Internet zur Gestaltung seiner sozialen Netzwerke. Schlagwort für diese Entwicklung: WEB 2.0. (siehe hierzu auch „Digital Advertising“) Es erscheint logisch, dass Search Marketing dieser Entwicklung folgen wird. Elemente des Web 2.0. werden sich mit „klassischen“ Elementen des Suchmaschinenmarketings (um den Ausdruck Search 1.0. zu umgehen) verbinden und vielleicht sogar zu einem neuartigen „Search 2.0.“ verschmelzen.
Erste Ansätze gibt es schon: www.yelp.com bietet eine gute Verbindung von lokaler Suche und User- generated Content. Eine offensichtlich ziemlich aktive Community bietet Meinungen zu allen Angeboten im (geographischen) Umkreis des Nutzers. Yelp gibt es für verschiedene Großstädte der USA.
Google hingegen scheint in Zukunft die gesamten Suchergebnisse von den Meinungen der User abhängig machen zu wollen. So war vor kurzem folgende Eingabemöglichkeit am Ende der Suchergebnisseite zu finden:
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Christopher
Die Möglichkeit, mit dem Handy zu surfen, besteht schon seit sieben Jahren, aber aufgrund unzureichender Netzabdeckung und gerätespezifischer Einschränkungen wird das Mobiltelefon als Werbeträger bislang wenig genutzt. Dieses Nischendasein wird sich in den kommenden Monaten jedoch ändern. Mobilfunkkonzerne, der Bundesverband Digitale Wirtschaft sowie die Vermarkter arbeiten gerade mit Hochdruck daran, Standards zu adaptieren, Konzepte zu erarbeiten und eine Reichweitenwährung zu etablieren. Deadline ist die Online-Marketing Messe in Düsseldorf im September 2007. 80 Prozent der 80 Millionen Handys in Deutschland sind internetfähig. 20 Prozent der Mobilfunkkunden surfen im Web, 4 Millionen davon regelmäßig. Es handelt sich um eine junge, gebildete, einkommensstarke Zielgruppe. In der Tat bietet nur dieses Medium überall und jederzeit einen engen Dialog mit dem Verbraucher. Man kann mittels neuer mobiler Browser mittlerweile auf alle Inhalte des stationären Internets mobil zugreifen. Mobiles Surfen ist auch kein teueres Vergnügen mehr. Statt kostspieliger, intransparenter Abrechnungsmodelle, haben alle Mobilfunkanbieter ihre Datentarife drastisch gesenkt: für 24 Cent pro MB oder 9 Cent pro Minute kann man bei den Low-Cost-Carriers aktuell surfen. Vodafone und Eplus haben Daten-Flatrates ab 14,95 Euro eingeführt. Die Entwicklung und Einführung des Datenbeschleunigers HSDPA realisiert vielerorts Download-Datenraten über UMTS (3G), die denen eines DSL-Anschlusses gleichkommen. Wie die untenstehende Grafik zeigt, erhöht sich die UMTS-Penetration in Deutschland in den kommenden Jahren deutlich, was entsprechend die Nutzung multimedialer Inhalte/Applikationen über das Handy fördert.
Die Vorteile von Werbung im mobilen Internet sind zahlreich: Hohe Innovationskraft, (noch) geringer Wettbewerbsdruck, hoher Share of Voice, hohe Conversion Rates, geringe Streuverluste durch Targeting-Möglichkeiten und genaue Messbarkeit. Zed Digital hat schon Erfahrungen mit Werbeformen im Mobile Web gesammelt, aktuell läuft auf ausgewählten mobilen Portalen unsere Kampagne für Das Örtliche (siehe Screenshot). Weterhin verfügen wir über einen Komplettzugriff auf die Reports von Forrester Research, die wertvolle Insights zu Verbreitung und Akzeptanz neuer Medien liefern. Wir informieren Sie gerne über die nahezu endlosen Möglichkeiten, dieses zukunftsträchtige Medium in Ihre Mediastrategie zu integrieren!
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Sascha
Auf dem Handymarkt sind Europe oder die USA längst nicht mehr technologischer Vorreiter, sondern asiatischen Länder wie Taiwan oder Südkorea. Auch einer der neuesten Trends im Mobilmarketing wird uns von Fernost erreichen. Hier sieht man auf Plakaten und Posterflächen geheimnisvolle Matrixcodes (Abbildung 1), die zunächst keinen Aufschluss über ihren Inhalt geben. Mit dem Mobiltelefon, standardmäßig mit Kamera und Erkennungssoftware ausgestattet, lässt sich dieser Code abfotografieren und gibt dann am Handydisplay Auskunft über die Werbebotschaft. Oft verbergen sich z.B. Coupons, die dann auch noch in der Boutique unter dem Plakat einzulösen sind.
Diese Art von Mobilmarketing wird auch schon an unerwarteten Stellen eingesetzt, wie zum Beispiel an Handläufen von Rolltreppen (Abbildung 2).
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Chris
Google hat sich den Kauf von Youtube.com über 1,65 Mrd Dollar kosten lassen. Die Site erreicht allein in Deutschland laut Nielsen Netratings monatlich über 5 Mio. Nutzer und gehört damit hierzulande zu den beliebtesten Websites. Die unzähligen Terrabytes, die Youtube monatlich produziert, kosten eine Menge Geld. Umsätze macht Youtube aktuell allerdings kaum. Seit der Akquise fragen sich also Web-Marketer wann und wie Google gedenkt, dies zu ändern. Gut möglich, dass die Antwort nicht mehr lange auf sich warten läßt, wie dieses Video auf Youtube zeigt:
Diese Art der Werbung in Bewegtbildformaten, die an Skyscraper aus dem klassischenTV erinnert, könnte möglicherweise schnell zum Vorbild für Bewegtbildwerbung ausserhalb von Youtube werden. Sie unterbricht den Ablauf des Spots nicht, solange keine Interaktion stattfindet. Reagiert der User auf die Werbung - spricht: er klickt - so startet er einen Werbespot nach dessen Ende automatisch der eigentliche Videobeitrag fortfährt. Smarte Lösung!
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Sascha
Der Link zu unserem Netzwerk ist schöner, spannender und auch inhaltlich viel attraktiver geworden: nach langer Vorbereitung ist die neue Website online.
Direkten Zugriff gibt es im Blog über die Hauptnavigation (04 International) oder diesen Direktlink. Viel Spass!
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Sebastian