-Übernommen aus dem Blog von Nicole Karepin, Director Communication and PR VivaKi http://nixeka.posterous.com -
Was war das doch für eine schöne Geschichte: Großmütterchen Gisela sucht in den USA verschollene Enkelin bei RTL "Vermisst". Moderatorin Julia Leischik inszeniert dabei jede Suche als detektivisches Spektakel mit glücklichem, tränenreichem Ausgang.
Das Bilder dramatischen Recherchierens und gerührter Emotionen dabei offenbar wichtiger sind als das effektive Zusammenführen von Menschen, erlebten wir dieser Tage unmittelbar. Denise Rubino, eine unserer Social Media Context Managerinnen bei VivaKi, sah die Sendung im TV. Der Name des gesuchten Teenagers war bekannt. Mit dem Laptop auf dem Schoß auf dem Sofa liegend, tippte Denise den Namen einfach mal bei Facebook ein. Und siehe da: 1 Treffer. Das Mädel wohnt in Indianapolis.
Für unsere Denise der Moment für ein Whiskey-Tango-Foxtrott-Erlebnis, bei Twitter gern mit #wtf abgekürzt. Wieso ist RTL nicht selbst darauf gekommen, Facebook zu befragen? Die Chance, dass ein normaler us-amerikanischer Teenager dort ein Profil hat, ist doch nun wirklich groß! Oder war die Facebook-Bianca womöglich doch nicht die, nach der Oma Gisela suchte? Es gibt ja manchmal so unglaubliche Fälle von Namensgleichheiten. Also dran bleiben und weitergucken, wen Julia Leischik am Ende findet.
Tatsache, es ist dasselbe Mädchen! Im TV und auf dem Facebook-Profilbild. Eindeutig!
Da hätte sich RTL die kostspielige Reise mit Kamera-Team in die USA sparen können. Das fand auch der Branchendienst Meedia, dem wir die Geschichte erzählten, und der zackig, zackig gleich eine Meldung dazu brachte:
"Vermisst": Wie RTL Schicksale inszeniert
Auch bei Yahoo verbreitete sich die Meldung: „Vermisst": Kritik an RTLs Tränen-Odyssee
Und jetzt auch bei BILD.de, denn unsere clevere Denise ist ja nicht nur Context Managerin bei VivaKi, sondern auch BILD Leserreporterin: "BILD-Leserin fand sie bei Facebook"
Und bei die - an sich gar nicht neue - Kunde, dass Social Media einfach schneller ist als Old Media zieht ständlich weitere Kreise auf Twitter und Facebook.
Und wer hatte da draußen doch gleich behauptet, Mediaagenturen seien behäbig und ohne Social Media Kompetenz? Da kann ich doch nur müde lächeln.... ;-)
Blog Autor:
Christopher
Neben Microsoft zeigt uns jetzt auch der Handy-Hersteller Nokia, wie die virtuelle Zukunft aussehen könnte. Es bleibt spannend, ob und wann wir ähnliche Entwicklungen in der digitalen Zukunft wiederfinden werden...
Nokia:
Microsoft:
Blog Autor:
Till
Zed digital und MediaLogics weisen Steigerung von Marken-bekanntheit, Werbeerinnerung und Kaufinteresse nach
Bewegtbildwerbung im Internet liegt im Trend. Sogenannte Pre-Rolls, also vor ein online abrufbares Video geschaltete Werbespots, profitieren zudem von der hohen Aufmerksamkeit der Nutzer.
Für die Untersuchung von Markenbekanntheit und Werbeerinnerung, wurden vier Testgruppen zusammengestellt. Vier Wochen lang wurde die Internetverbindung der Testpersonen über einen speziellen Server geleitet. Beim Besuch ausgewählter Videoportale kamen die Probanden in den Kontakt mit jeweils ganz bestimmten Pre-Roll-Ads, die künstlich vor die angeklickten Videos geschaltet wurden. Reale Online-Werbemittel wurden dagegen ausgeblendet und durch Dummies ersetzt. So surften die Probanden unbeeinträchtigt, während gleichzeitig alle Effekte durch Online-Werbung auf die zu untersuchenden Pre-Rolls zurückgeführt werden konnten. Darüber hinaus wurden Kontakte mit parallel laufenden TV-Kampagnen ermittelt, um so mögliche Einflüsse der klassischen Medien kontrollieren und den Effekt der Pre-Rolls isolieren zu können.
Das Ergebnis der Untersuchung zeigt eine deutliche Steigerung der Werbewirkung bei allen Testpersonen, die mit den Pre-Rolls in Kontakt kamen, verglichen mit jenen, die nur die TV-Spots sahen oder keine Werbemittel-Kontakte hatten. Quer über alle getesteten Branchen und Produkte stieg die ungestützte Markenbekanntheit um 9%, die gestützte Markenbekanntheit um 6%. Die ungestützte Werbeerinnerung dagegen stieg bei Pre-Roll-Kontakt um 46%, die gestützte Werbeerinnerung um 39%.
Gleichzeitig stieg auch die abverkaufsrelevante Werbewirkung durch den Kontakt mit Pre-Rolls. So wuchs das generelle Kaufinteresse der Testpersonen um 9%. Die zusätzlich mit Pre-Rolls beworbenen Produkte avancierten außerdem bei 30%mehr Testpersonen zur „First Choice“ als dieselben nur im TV beworbenen Produkte.
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Sina
Ein sehr schönes und anschauliches Beispiel wie TV und Internet parallel genutzt werden fanden wir auf der Website der New York Times ...
Es zeigt tweets auf twitter.com zur Zeit des SuperBowls. Man achte auf die Vielzahl von "commercial" und "ad"!
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Sascha
Nicht, daß diese Website von Google neu wäre. Aber irgendwie ist es uns entgangen, an dieser Stelle darüber zu berichten. Das sei hiermit nachgeholt, denn es finden sich dort nützliche Informationen rund um das Thema SEM: Welche Rolle spielt das Internet im Kaufentscheidungsprozess? Was leistet SEM für meine Marke? ...
Hier ein paar Charts zum Thema "Suchanlass":
www.full-value-of-search.de
Blog Autor:
Sascha